Rückblick 2. VLN Lauf - Alles passte - doch es sollte nicht sein

Der zweite VLN Lauf der Saison 2017 – das  42. DMV 4h-Rennen – stand an und für 193 machten sich bei strahlendem Sonnenschein bereit, wieder einmal die Eifel zu erkunden. Auch für Kuepperracing standen alle Zeiger auf Erfolg. Doch am Ende kam alles anders.

Am Freitagmorgen trat das Familienteam aus Düren an der Nordschleife an, seinen Erfolg vom vergangenen RCN-Wochenende auf bei der VLN fortzuführen. Beide BMW – der E46 325i „Kai Uwe“ und der Licopro E90 325i „Heidi“ – waren perfekt vorbereitet für das erfolgshungrige Team rund um Teamchef Bernd. Nach den hervorragenden Trainingsrunden am Freitag begab sich die Mannschaft am Samstagmorgen zum Qualifying und spulte Runde um Runde ab. „Wir waren gut unterwegs. Beide Autos waren perfekt abgestimmt.“, so Kevin nach dem Rennen.

 

Trotz gebrauchter Reifen und viel Verkehr konnten Bernd, Kevin und Michael den Licopro E90 mit der Startnummer 482 bereits zu Beginn auf eine gute Ausgangsposition in der Klasse V4 stellen. Mit einer Zeit von 10:10.748 Minuten sollte jedoch noch Luft nach oben sein.

Carmen, Martin und Bernd fuhren im Qualifikationslauf mit E46 „Kai Uwe“ eine respektable Zeit von 10:34.978 Minuten für das bevorstehende Rennen heraus. „Das Auto ist perfekt abgestimmt. Es fühlt sich gut an, wieder auf der Nordschleife unterwegs zu sein.“, sagt Carmen nach dem Qualifying.

 

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Und das Unheil nahm seinen Lauf. In der letzten Runde im Qualifying meldete sich dann der Motor des BMW E90 #482. Oder eben nicht mehr. Noch in der Auslaufrunde fiel einer der sechs Zylinder des Motors aus, was auf fehlende Kompressionen nach kurzer Diagnose zurückzuführen war. 

 

Auch für den E46 #252 sollte kurz nach dem Start schon wieder alles vorbei sein. Bei einem Auffahrunfall in der Kurzanbindung auf dem Grandprix-Kurs trug „Kai Uwe“ so irreparable Schäden davon, dass der Mannschaft nichts Anderes übrig blieb, alles zusammenzupacken und die Heimfahrt anzutreten. 

Bernd, nach dem Rennen: „Irgendwie läuft es dieses Jahr noch nicht so rund. Jetzt heißt es Kopf hoch und Kräfte sammeln für das 24h-Rennen Ende Mai. Hier wollen wir alles geben. Zuhause warten auch noch die zwei E46 M3.“

 

Text & Foto: Michael Brückner