Verdienter Erfolg für Hofor-Racing/ Kuepperracing beim 24h-Rennen am Nürburgring 2017

Das 24h-Rennen 2017 am Nürburgring zog lange Schatten bis ins Frühjahr dieses Jahres. Bereits im März testete Kuepperracing die BMW M3 von Hofor-Racing erfolgreich am Nürburgring.

 

Am 27. Mai 2017 sollte es soweit sein. Die BMWs mit den Startnummern 80 und 81 gingen zum 24h-Klassiker in der Eifel an den Start. Die Fahrzeuge technisch auf höchstes Nvieau gehoben ist sich Bernd Küpper vor dem Rennen sicher „Ein Podiumsplatz muss drinnen sein. Unser Ziel ist der 1. Und 2. Platz in der Klasse.“

Gestartet wurde in der Klasse SP6. Der BMW M3 GTR mit der Nummer 80 wird pilotiert von Michael Kroll, Martin Kroll, Chantal Kroll und Roland Eggimann. Im kleineren BMW M3 CSL mit der Startnummer 81 greifen Cor Euser, Michael Fischer, Christian Titze und Bernd Küpper in das Lenkrad.

Pünktlich um 15.30 Uhr fällt der Startschuss zur 45. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel. Zum Start auf Platz drei und fünf liegend, war die Ausgangsposition durchaus vielversprechend für das diesjährige Langstreckenrennen vor den Toren des Dürener Rennsportteams.

 

In einer rasanten Anfangsphase – geprägt durch unzählige Un- und damit auch Ausfälle – konnten sich die Teams der beiden Fahrzeuge mit leichten Blessuren bis auf Platz zwei und drei in der Klasse in die Nacht nach vorne kämpfen. Durch Knowhow und viel Engagement konnten die Fahrzeuge immer wieder schnell wiederhergestellt und ins Rennen geschickt werden.

Am Sonntagmorgen war dann die Überraschung perfekt. In einem regelrechten Duell zwischen Cor Euser und Michael Fischer konnte das Team die #81 vor die #80 setzen. Michael Kroll (#80) dazu im Interview grinsend: „Gegen die zwei haben wir keine Chance. Die sind völlig irre.“ Cor Euser äußert sich nach einem seiner Stint mit großem Lob über die technische Qualität der Fahrzeuge: “Das Fahrzwerk ist absolut super, perfekt abgestimmt für die Nordschleife. Hier sieht man die Erfahrung von Kuepperracing / Hofor-Racing.“

Nach dem vorläufigen Ausfall des in der Klasse führenden Porsche 991 GT3 von HRT-Performance mit der Nummer 76, standen die beiden Hofor-Racing / Kuepperracing BMW dann an der Spitze der Klasse. 30 Minuten vor Rennende sollte der Puls nochmal nach oben schießen. Die Eifel zeigte sich von ihrer wildesten Seite und einige Streckenabschnitte waren durch Regen teilweise unter Wasser gesetzt. „Diverse Leute sind rausgeflogen und wir haben uns rausgehalten. Wir sind immer weiter nach vorne geschwommen und konnten Position ein und zwei festigen.“

„Nachdem Rückschlag von Dubai, Anfang Januar und VLN1 und VLN2 war die Seuche im Team. Mit diesem ganzvollen Resultat und Hofor-Racing und Kuepperracing zusammen haben wir die Seuche vertrieben und können den Rest der Saison positiv entgegenblicken.“, so Martin Kroll begeistert nach dem Rennen.

Dankbar für die Leistungen während des gesamten Wochenendes zeigt sich Bernd Küpper sichtlich gerührt: „Die Leute, die ich im Team habe, sind durch nichts zu ersetzen. Vielen Dank. Ohne euch geht nichts.“

Text & Fotos: 2017, Michael Brückner